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Verband

Rettungshunde - deutschlandweit organisiert

 

Da es in Deutschland für Rettungshundestaffeln in Bezug auf Ausbildung, Ausrüstung und Einsatzüberprüfung keine einheitlichen Richtlinien gibt, und somit auch sehr unterschiedliche Qualitätsstandards bestehen, hat sich die BRH-Rettungshundestaffel Fulda e.V." dem BRH - Bundesverband Rettungshunde e.V." angeschlossen.

Dieser Verband hat es sich, seit seiner Gründung im Jahre 1976 zur Aufgabe gemacht, die Stärken und die Schlagkraft der regionalen Rettungshundestaffeln in einer Dachorganisation zu bündeln.

Ziel hierbei ist es, ähnlich wie auch bei anderen Organisationen im Katastrophenschutz, gemeinsame und verbindliche Ausbildungs- und Einsatzrichtlinien zu entwickeln und anzuwenden, die gleichsam für die Hunde, die Hundeführer, die Einsatzhelfer, die Ausbildungsleiter und die Zugführer, also für alle am Einsatz beteiligten Kräfte wirksam sind.

Der BRH - Bundesverband Rettungshunde e.V." ist nicht nur die älteste, sondern inzwischen auch die größte rettungshundeführende Organisation in Deutschland. In über 70 Staffeln stehen mehr als 600 geprüfte und einsatzfähige Rettungshundeteams bereit. Nach Hunderten von Trainingsstunden, fortwährender Aus- und Weiterbildung, Prüfungen und Einsatzübungen sind diese zuverlässig in der Lage, vermisste oder verschüttete Menschen, auch unter schwierigen Bedingungen zu finden und aus einer möglicherweise lebensgefährlichen Situation zu retten.

Dass im Jahr 2010 mehr als 60 Menschen von BRH-Rettungshundeteams gefunden wurden,
spricht deutlich für die Qualität der biologischen Ortung.

Weitere Informationen zu unserem Bundesverband Rettungshunde
finden Sie auf www.bundesverband-rettungshunde.de
.


 

Auslandseinsätze

Auslandseinsätze des BRH Bundesverbandes Rettungshunde.

 

Die Auslandsaktivitäten des BRH (BRH Search and Rescue) gliedern sich in zwei Bereiche:

  1. Auslandseinsätze in Europa im Rahmen von Hilfen an angrenzende Länder von Deutschland auch im Rahmen von bilateralen Abkommen oder Einsätzen des deutschen Katastrophenschutzes.

    Diese werden in der Regel durch die Einsatzkräfte der lokalen, regionalen oder überregionalen BRH-Rettungshundestaffeln erbracht.

  2. Internationale Einsätze bei Großschadenslagen unter UN-Mandates:

    Diese werden durch Mitglieder des BRH-Auslands-Kaders unter dem Dach und als Mitglied der I.S.A.R Germany absolviert. Die I.S.A.R. Germany als Zusammenschluss von Rettungsspezialisten aus verschiedenen Feuerwehren und Hilfsorganisationen der Bundesrepublik Deutschland  ist ein bei der UN-Unterorganisation OCHA  akkreditiertes und nach INSARAG-Guidelines klassifiziertes „Medium-Team“.


Im Moment stellen in Deutschland lediglich die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk mit einem „Heavy-Team“ und die I.S.A.R. Germany mit einem „Medium-Team“ klassifizierte USAR-Einheiten. Alle klassifizierten Teams müssen sich in fünfjährigen Abständen einem Rezertifizierungsverfahren durch UN-Klassifizierer unterwerfen.

Die Geschichte der Auslandseinsätze des Bundesverbands Rettungshunde e. V. ist verhältnismäßig lang. Insbesondere aufgrund der Erfahrungen, die der Bundesverband in den letzten 30 Jahren sammeln durfte, wurde 2002 eine Auslandsqualifizierungsprüfung eingeführt. Hier werden auf Basis der  durch die UN erlassenen internationalen Vorgaben die entsprechenden Sichtungen und Basisausbildungen der aus allen deutschen BRH-Staffeln entsendeten qualifizierten BRH-Mitglieder durchgeführt. Dieses dient  dem Aufbau speziell fortgebildeter und vorbereiteter Teams zur Bereitstellung für das „Medium-Team“ der I.S.A.R. Germany. Eine spezielle Ausbildung wird durch I.S.A.R. Germany dann im Anschluss durchgeführt.

Mehr Informationen: www.isar-germany.de.

 


 

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